
Bei der Glasherstellung ist das Ausgleichsverfahren entscheidend – hier wird entschieden, ob es zu Verlusten oder Gewinnen kommt. Glas, das aus dem Ofen kommt und untergewärmt ist, weist thermische Spannungen auf, die bei der Bearbeitung und Biegung zum Problem werden können. Eine Überhitzung wiederum bedeutet einfach nur unnötigen Energieverbrauch. Wir haben diese Heizlampe so konzipiert, dass sie diesen Anforderungen standhält – hohe Leistung, schnelle Reaktionszeit sowie eine zuverlässige Steuerung.
Was sie ausmacht:
Die Lampe funktioniert mit Kurzwellenquarzlampen, die Energie direkt auf die Glasoberfläche abgeben, anstatt die Luft zu erhitzen. Die Reaktionszeit ist nahezu sofortig – dadurch kehrt die Temperatur nach jedem Produktzyklus wieder auf den gewünschten Wert zurück. Wir halten die Leistungsdichte niedrig, um ein gleichmäßiges Wärmefeld über die gesamte Breite des Ofens zu gewährleisten. Dadurch werden Unterschiede zwischen den Rändern und der Mitte des Glases vermieden, was wiederum zur Reduzierung von Stress führt. Das Ergebnis sind reproduzierbare Ausgleichsprozesse mit weniger Abweichungen.
Warum sie sich für die praktische Produktion eignet:
In Hochleistungsanlagen zur Verglasung – wie Tempering- oder Biegeanlagen – ist das Warten auf die richtige Temperatur reine Zeitverschwendung. Schnelle Temperaturanpassung ermöglicht es, die Produktionsgeschwindigkeit beizubehalten, anstatt ständig auf die Temperatur achten zu müssen. Der Energieverbrauch sinkt, da der Ofen weniger Zeit in einem Zustand mit hoher Leistung verbringt und stattdessen länger im Gleichgewichtszustand bleibt. Daten aus mehr als 5.000 Betriebsstunden zeigen eine stabile Leistung mit weniger als 5 Prozent Abweichung. Zudem gibt es nach der Behandlung durch die Heizlampe weniger Produkte mit Defekten.
Was man berücksichtigen muss:
Es handelt sich dabei nicht um einen einfach einzubauenden Heizer. Es handelt sich vielmehr um ein Komponente, die an die Spannung des Ofens, die Leistungsfähigkeit der einzelnen Bereiche sowie die Steuerungsanlage angepasst werden muss. Zudem muss genügend Platz für den Zugang zu den Lampen sowie für den Luftstrom vorhanden sein. Planen Sie eine kurze Stillstandszeit ein, um die Montage, Ausrichtung sowie die Isolierung rund um die Öffnungen zu überprüfen. Wenn alles richtig eingestellt ist, sind die Vorteile offensichtlich: niedrigere Spitzenlasten, geringerer Energieverbrauch und weniger Ausschussprodukte.